Klaus Heuser

Klaus Heuser: Canadian Club, 1971, Öl auf Leinwand, 170 x 135 cm

Klaus Heuser: Die Behandlung, 1970, Öl und Kohle auf Leinwand, 125 x 150 cm

Klaus Heuser: Reizverschluss, 1970, Acryl auf Holz, Metallrahmen, 102 x 71 cm

Klaus Heuser: Fructa (Reklame Leuze), 1972, Öl auf Leinwand, 135 x 135 cm

Klaus Heuser: Red Cloud, 1978, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm

Klaus Heuser: Holzwand 3, 1974, Öl und Kreide auf zerschnittener Leinwand

Klaus Heuser: Nix wie weg, 1981/98, Collage, Öl, Sprayfarbe auf Wellpappe, 100 x 68 cm

Klaus Heuser: Open! Jetzt? c.D. 1981/1997, Collage und Öl auf getackerter Leinwand, 100 x 100 x 3 cm

Klaus Heuser: Open! Jetzt? c.D. (Detail)

Klaus Heuser: Kleine Bretterwand, 1982, Öl und Kreide auf geschnittener Wellpappe, 100 x 100 cm

Klaus Heuser: Bretterwand 2 (XIC), 1981, Öl, Aquarell und Kreide auf Wellpappe, 130 x 70 x 4 cm

Klaus Heuser: Bretterwand 4 (Subs), Öl, Sprühfarbe, Ritzung auf und in Wewllpappe, 130 x 70 x 4 cm

Klaus Heuser: Rolladen 5 (M), 1981, Öl/Sprühfarbe auf Zeitungspapier auf Wellpappe/Holz, 130 x 70 x 4 cm

Klaus Heuser: Dirty Orange, 1981, Lack, Sprayfarbe, Kratzspuren auf Leinwand, 100 x 100 cm

Klaus Heuser: Sternzeichen (Hommage an Paul Klee), 1993, Sand, Pigmente, Leinwand, 100 x 100 cm

Klaus Heuser: Day- and Night-Angels, 1996, Collage und Sand auf Holz, hinter Glas, 127 x 103 cm

Klaus Heuser: Who’s afraid of Bruce Nauman, 2007, Collage auf Leinwand, 60 x 80 cm

Klaus Heuser: Seestück, 2007, Collage und Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm

Klaus Heuser: Hommage an Magritte, 2004, Collage, Öl auf Leinwand, 149 x 70 cm

Klaus Heuser: A l'envers (Coca Cola), 1996, Collage/Decollage auf Leinwand, 150 x 79 cm

Klaus Heuser: A l'envers (Detail)

Klaus Heuser: Rue St. Denis, 1998, Decollage, Collage, Material-Assemblage, 200 x 68 cm

Klaus Heuser: Kraftwerk, 1974, Öl auf Leinwand, 130 x 100 cm

Klaus Heuser: Winter, 2006, übermalte Collage, 32,5 x 42,5 cm

Klaus Heuser: Ja, Ja, Robert, 2002, übermalte Collage auf Leinwand, 50 x 50 cm

Klaus Heuser: Masters of the Universe, 2002, Collage/Assemblage auf Leinwand, 39 x 110,5 x 5 cm

Klaus Heuser: Masters of the Universe (Detail)

Klaus Heuser: Raub der Venus, 2013, übermalte Collage auf Holz, 30 x 33 x 3,5 cm

Klaus Heuser: Die Annäherung, 2007, übermalte Collage/Holz, 48 x 38 cm

Klaus Heuser: Cindy, 1998, Collage, 52,5 x 42,5 cm

Klaus Heuser: Triumph der Malerei, 1995, Sand, Öl, Pappe, 53 x 32 x 18 cm

Klaus Heuser: Bild, 2005, Objektcollage, 70 x 22 x 8 cm

Klaus Heuser: TraRaArt-Altar, 2014, Collage/Malerei auf Pappe/Styropor, 30 x 60 cm

Klaus Heuser: Rückenakt (Man Ray), 2011, Collage/Malerei auf Holz, 48 x 32 cm

Klaus Heuser: N.Y., 1999, Materialcollage/Décollage auf Holzkasten, 60,5 x 53 x 6 cm

Klaus Heuser: Zurück, 1999, Collage/Décollage auf Leinwand, 40 x 50 cm

Klaus Heuser: Fast ein Klassiker, o.J., 170 x 100 cm, Collage/Decollage auf Leinwand/Rahmen

Klaus Heuser: Ginger on the Beach, 2008, Collage und Malerei auf Leinwand, 50 x 40 cm

Klaus Heuser: Das rosa Täschchen, 2008, Materialcollage/Malerei auf Filz, 55 x 28 cm
Besondere Bedeutung verdienen Klaus Heusers Gemälde der 1970er Jahre, die es locker mit Uwe Lausen und allen Vertretern der deutschen Pop-Art aufnehmen können. Bei seinen ab den 1980er Jahren entstehenden Werken verwischt Heuser buchstäblich die Grenzen zwischen Malerei, Collagen, Decollagen und Relief. Seine Trompe l'oeil-Malerei, die Wellpappstreifen zu Rollläden oder Holzbrettern werden lässt, hinterfragt die Trennung von Wirklichkeit und Schein.
Im hierarchielosen Allover seiner Werke "Rue St. Denis" und "A l'envers" vermischen sich Werbemotive, Comicfiguren, Muster und Fundstücke getreu Andy Warhols Maxime "Anything Goes". Manchmal benutzt Heuser die Vorderseiten von zerfledderten Plakat-Resten, manchmal deren Rückseiten oder mittlere Schichten. So hat Klaus Heuser die von Wolf Vostell und Mimmo Rotella erkannte Faszination für die Poesie des Zufalls ins neue Jahrtausend hinüber gerettet.
Mit seiner seit Anfang der 2000er entstehenden "Tra Ra Art" fischt Klaus Heuser Protagonisten und Motive aus der uns alltäglich umgebenden Medienflut, z.Bsp. Robert T. Online, das damalige Werbegesicht der Telekom. Heuser macht die Werbefigur zur Witzfigur, entlarvt seine betont coolen Gesten als Platituden und seine "mehr, mehr, mehr"-Versprechen als Lüge.
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